­čôÜ­čĺ╝ Elektronische Zustellung vermeiden: Tipps f├╝r Steuerpflichtige ­čôę­čÜź

Immer mehr Steuerpflichtige nutzen heutzutage FinanzOnline (FON) und greifen auf ihre Zugangsdaten entweder ├╝ber die elektronische Signatur oder die neue ID-Austria zu. In diesem Zusammenhang ist es ├Ąu├čerst wichtig, die Grundeinstellungen in FON zu ├╝berpr├╝fen, wie ein aktuelles Beispiel verdeutlicht. Als Geisler & Hirschberger Steuerberater in Schwaz m├Âchten wir Sie ├╝ber hilfreiche Ratschl├Ąge und potenzielle Herausforderungen bei der E-Zustellung informieren.

K├╝rzlich ist es einer Kindesmutter passiert, dass sie eine wichtige Mitteilung der Finanzbeh├Ârde in ihrer FinanzOnline (FON)-Databox erhalten hat, jedoch zun├Ąchst nicht bemerkte. Leider hatte sie keine Kenntnis von dem nachteiligen Inhalt des Steuerbescheides, sodass eine fristgerechte Einspruchsm├Âglichkeit verpasst wurde.

Bevor der besagte Bescheid mit negativer Nachricht ├╝bermittelt wurde, hatte die Finanzverwaltung bereits einen sogenannten Erg├Ąnzungsvorhalt elektronisch versandt. Darin wurden Fragen gestellt und die Vorlage von Belegen erbeten. Doch auch diese E-Zustellung blieb der Steuerpflichtigen unbemerkt. Um die vers├Ąumte Beantwortung der Fragen und die nachtr├Ągliche Vorlage der Beweismittel zu erm├Âglichen, beantragte sie eine Wiedereinsetzung.

In ihrem Antrag f├╝hrte sie an, dass sie nicht damit gerechnet habe, dass das Finanzamt Dokumente elektronisch zustellen w├╝rde, da sie sonst die Post des Finanzamtes stets ├╝ber den Brieftr├Ąger erhalte. Zudem war sie unsicher, ob sie ├╝berhaupt eine E-Mail-Adresse in ihrem FON-Konto hinterlegt hatte. Die Unkenntnis ├╝ber die erfolgte Zustellung motivierte sie nun dazu, die vers├Ąumten Handlungen nachzuholen.

Leider wurde der Wiedereinsetzungsantrag abgelehnt, und auch das H├Âchstgericht (VwGH) hat die au├čerordentliche Revision zur├╝ckgewiesen.

Hierbei gilt zu beachten, dass elektronisch zugestellte Dokumente als zugestellt gelten, sobald sie in den elektronischen Verf├╝gungsbereich des Empf├Ąngers gelangen. Die Nichtangabe einer E-Mail-Adresse oder die fehlende Zustimmung zur Verst├Ąndigung ├╝ber die Zustellung per E-Mail hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Zustellung!

Das Gericht stellte klar, dass die Steuerpflichtige schuldhaft gehandelt hat, indem sie weder auf die M├Âglichkeit der elektronischen Zustellung im FON verzichtet noch angemessene Ma├čnahmen ergriffen hat, um rechtzeitig ├╝ber eine solche Zustellung informiert zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Finanzamt andere Erledigungen weiterhin per Post zustellt oder nicht. Es liegt in der Verantwortung der Steuerpflichtigen, sich aktiv um ihre Kommunikationsmittel und Zustellungsbenachrichtigungen zu k├╝mmern, um unangenehme Konsequenzen zu vermeiden.

Links

 

  • ­čîÉ FinanzOnline – Offizielle Website des ├Âsterreichischen Finanzamts f├╝r die elektronische Abwicklung von Steuerangelegenheiten: www.finanzonline.bmf.gv.at

  • ­čîÉ WKO – Informationen f├╝r Unternehmer von der Wirtschaftskammer ├ľsterreich: www.wko.at/

  • ­čîÉ Help.gv.at – Praktische Anleitungen und Informationen zur Nutzung von FinanzOnline und E-Zustellungen: www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/7/Seite.070600.html

  • ­čîÉ dein-rechtsportal.at – Eine informative Plattform rund um das Thema rechtliche Aspekte. Hier finden Sie n├╝tzliche Artikel, Ratgeber und aktuelle Informationen zu FinanzOnline, E-Zustellungen und dem Umgang mit rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Steuern. Entdecken Sie wertvolle Ressourcen f├╝r eine professionelle Handhabung von elektronischen Zustellungen. ­čśŐ­čôÜ­čöŹ #ElektronischeZustellung #Rechtstipps #FinanzOnline #Steuern #deinrechtsportal

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